Jahresbericht 2002
Vorwort
Liebe Leserin, lieber Leser!
2002 war ein gutes STERN-TALER Jahr mit vielen glücklichen Gesichtern voller Freude und Hoffnung. Besonders berührt wurden wir wieder von den verschiedenen individuellen Schicksalen der einzelnen Kinder. Alle brauchen viel Mut, Kraft, Ausdauer und gute Gedanken. Wir freuen uns, ihnen mit der Erfüllung von Herzenswünschen auf ihrem Weg ein wenig Hoffnung schenken zu können.
Inspiriert durch alle Erfahrungen der letzten fünf Vereinsjahre, sind wir hochmotiviert für 2003. Unvergesslich sind manche Momente, in denen die Gesichter der STERN-TALER-Kinder Bände sprechen. Von einem schüchternen Lächeln bis zu lebhaften Gefühlsäußerungen ist von allem etwas dabei. Mögen noch viele Kinder zu STERN-TALER-Kindern werden und möge es noch vielen Menschen leicht fallen, uns zu unterstützen, sei es finanzieller oder publikativer Art.
Ein herzliches Dankeschön an alle Menschen, die uns bislang so treu unterstützt haben. Ohne Sie blieben die Sterne in weiter Ferne!
In diesem Bericht können Sie rückblickend an den Erlebnissen des Jahres 2002 teilhaben und vielleicht ist spürbar, wie viel Freude auch wir dabei erleben durften.
STERN-TALER ist ein großes Geschenk für alle.
Vielen Dank
Ihr STERN-TALER-Team
Wer steht hinter STERN-TALER?
Hinter dem Verein stehen die Gründungsmitglieder Susanne Dahncke-Köster und Charlotte Engel-Steimle. 1999 wurde Kathrin Peters in den Vorstand gewählt, und seit August 2001 unterstützt ein weiteres Mitglied, Silke Ostwald, mit viel Engagement die Vorstandsarbeit. Heidi Helsper hat sich im Jahre 2001 aus beruflichen Gründen aus der aktiven Vereinsarbeit heraus gezogen.
Mit wem arbeitet STERN-TALER zusammen?
Enge Zusammenarbeit besteht zwischen STERN-TALER und drei Hamburger Krankenhäusern/Instituten und einer Kinderärztin aus Ahrensburg:
Universitätsklinik Eppendorf:
Die Kinderkrankenschwestern vermitteln uns mit Unterstützung der Ärzte die STERN-TALER-Kinder und deren Wünsche. Die kleinen Patienten kommen überwiegend von Station 5 und der Kinderdialyse.
Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift in Rahlstedt:
Die Seelsorgeschwester informiert uns über die Herzenswünsche der Kinder.
Werner-Otto-Institut:
Die Kontakte zu den Kindern werden über die Therapeuten hergestellt.
Kinderärztin Susanne Bischoff, Ahrensburg:
Durch den persönlichen Kontakt zu der Kinderärztin ist es uns auch möglich, im direkten Umfeld zu helfen.
Immer mehr Kontakte entstehen durch das Internet oder durch Mundzumundpropaganda, so dass wir - als würden die STERN-TALER-Kinder vom Himmel fallen - keine weiteren konkreten Institutionen nennen können.
Welchen Kindern hat STERN-TALER geholfen?
„Darius*“
Darius war bis zu seinem fünften Lebensjahr ein quietschvergnügter gesunder Junge. Dann wurde Darius krank, er bekam schubweise Fieber und litt unter massiven Schmerzen. 2 harte, qualvolle Jahre folgten, in denen kein Mensch seine Borellioseinfektion durch einen Zeckenbiss diagnostizierte.
Mittlerweile ist Darius 12 Jahre alt und fühlt sich in einer Waldorfschule gut aufgehoben, denn hier wird auf seine Schmerz- und Fieberschübe eingegangen. Oftmals kann er allerdings nicht hingehen, da ihm die Krankheit viele Heimtage aufzwingt.
Darius Herzenswunsch ist eine Djembe, das ist eine afrikanische Trommel. Er hatte bereits einen Kurs mit Djembees in der Schule gehabt, aber schon lange vorher schwärmte er von solch einem Musikinstrument.
Darius bekam von STERN-TALER eine besonders schöne Djembe mit kunstvollen Schnitzereien (einem Lebensbaum und dem „Dritten Auge“). Er hielt die Trommel bei unserem Besuch fort während zwischen seinen Schenkeln und experimentierte immer wieder mit verschiedenen Schlägen. Sein Gesichtsausdruck sprach Bände. Es war eine besonders schöne Teestunde für STERN-TALER, in der wir Darius sehr offen und lebensfroh kennen gelernt haben.

„Don“
Don lebt im Don-Bosco-Haus in Mölln. Der Kontakt kam über das Krankenhaus Wilhelmstift zustande. Er ist 15 Jahre alt und ein Kind mit starker geistiger Behinderung. Im Wilhelmstift wird er aufgrund seines schweren Herzfehlers behandelt.
Der Nachmittag mit Don war einfach toll. STERN-TALER hat ihm einen behinderten gerechten Kassettenrecorder mit lustiger Musik überreicht. Don hat sich sehr auf diesen Nachmittag gefreut. Obwohl wir pünktlich waren, hat er schon eine Stunde auf uns gewartet. Er hat extra für STERN-TALER sein Taschengeld geplündert und Kekse und Schokolade gekauft. Bevor wir ihm die Bedienung des Kassettenrecorders beigebracht haben, wurde erst einmal Kaffee getrunken. Don hat sich so über die Musik und den Recorder gefreut, dass er anfing zu tanzen und in die Hände zu klatschen. Mit Hilfe von STERN-TALER kann Don nun seine Musik mit seinem Kassettenrecorder hören. Nicht nur Don, sondern auch uns hat der Besuch viel Freude bereitet, so dass auch STERN-TALER der Abschied sehr schwer fiel.

„Pete“
Pete ist ein 12jähriger Junge, der an einem Herzfehler und zerebralen Krampfanfällen leidet. Ungefähr ein halbes Jahr musste er in der REHA- Klinik Edmundstahl in Geesthacht verbringen. Um ihm seine Zeit dort zu erleichtern, durfte er sich etwas wünschen. Da Pete Tiere über alles liebt, hat er sich für Ferien auf dem Bauernhof entschieden. Anfang Juni war es dann soweit. STERN-TALER ermöglichte ihm zusammen mit seiner Mutter einen einwöchigen Aufernthalt auf dem Bauernhof der Familie Bentfeld in Bliesdorf an der Lübecker Bucht. Bei strahlendem Wetter fütterte Pete jeden Morgen die Hühner und die anderen Hoftiere. Er genoss das Zusammensein mit den Tieren sehr. Höhepunkt seines Aufenthaltes waren therapeutische Reitstunden auf einem Islandpony und der Besuch des Hansaparks. 
„Agnes“
Agnes ist ein bulgarisches Mädchen. Wir lernten sie auf der Station 5 des UKE kennen, wo sie auf eine neue Leber wartete. Ihre Eltern und sie waren deshalb aus ihrem Heimatland angereist und so ganz ohne Freunde und Verwandte wurde allen die Wartezeit einfach viel zu lang. Agnes wünschte sich deshalb etwas zum Basteln – Window Color und Malvorlagen. Nun verbringen Mutter und Tochter die lange Zeit bis zur Operation mit gemeinsamen Gestalten von Fensterbildern.
„Peter“
Peter ist ein siebenjähriger Junge mit schweren Brandverletzungen, ausgelöst durch eine brennende Kerze. ER hat diverse Hauttransplantationen hinter sich und ist zur REHA in der Klinik Edmundsthal in Geesthacht. Um ihm seine lange Zeit während der REHA zu verkürzen, hat STERN-TALER ihm einen Besuch im Zirkus Knie ermöglicht. Peter hat sich insbesondere auf die schönen Tiernummern gefreut.
„Hendrik“
Hendrik ist mit einem Herzfehler auf die Welt gekommen und heute ist heute 12 Jahre alt. Seine Mutter kam auf uns zu, weil sie eine Adresse brauchte. Eine Adresse von einer Familie, die mit ihrem Kind schon einmal eine Delphintherapie durchgeführt hat, um sich von den Erfahrungen berichten zu lassen.
Gern vermittelten wir ihr die Mutter von Ben, die gerade in Amerika unterwegs war, um mit ihrem Sohn mit den Delphinen zu schwimmen.
„Torsten“
Torsten ist ein 11-jähriger Gymnasiast, der aus dem Wanderurlaub in Österreich mit einer schweren Knochenentzündung nach Hause gekommen ist. Der aufgeweckte Junge musste viel Zeit im Krankenhaus Wilhelmstift verbringen. Von dort erreichte uns auch sein Wunsch von einem Fanartikel seines Fußballvereins FC Bayern München. Jetzt ist Torsten zu Hause und kann wieder die Schule besuchen. Nur das Fußballspielen muss wohl noch etwas warte, da die Entzündung noch nicht auskuriert ist.
Eigentlich hatte er nur mit einem Schal seines Vereins gerechnet. Um so größer war die Freude, als STERN-TALER ihm ein Trikot seines Lieblingsspielers überreichte. Es begeisterte Torsten auch, dass wir das Trikot der Mode entsprechend in großer Größe besorgt hatten. „Er könne es jetzt auch als erwachsener Mann tragen.“ Wir freuten uns, dass diese Überraschung so gelungen war.
„Christoph“
Christoph ist 7 Jahre alt und liebt das kühle Nass. Deshalb wünschte sich Christoph nichts mehr als endlich schwimmen zu lernen. Doch die gewöhnlichen Schwimmkurse kann Christoph leider nicht besuchen, denn er hat Epilepsie, ein Anfallsleiden in Schüben. Diese Anfälle sind zum Glück in den letzten Jahren viel weniger geworden, so dass er zur Zeit so gar ohne Medikamente auskommt. Trotzdem ist für Christoph das psychomotorische Schwimmen der einzige Weg zu seinem Ziel zu kommen, um wie ein Fisch im Wasser schwimmen zu können. Eine Ahrensburger Kinderärztin machte uns auf Christoph aufmerksam und STERN-TALER schenkte ihm einen solchen Kurs. Wir kamen und schauten ihm bei einer Schwimmstunde zu. Bei allen Spritzern und Gejohle war es klar, dass das ein richtiger Herzenswunsch war! 
„Katharina“
15 Jahre ist Katharina alt und sie ist ein großer Fan von den No Angels. Die Schwestern hatten Katharina als STERN-TALER-Kind ausgewählt, da sie eine wahrlich schwere Zeit erlebt hat. Um sie aus ihrer Traurigkeit heraus zu locken, haben sich die Schwestern vom Werner-Otto-Institut ein Überraschungs-STERN-TALER-Geschenk für sie ausgedacht. Sie nahmen Kontakt mit uns auf und fragten uns, ob wir Katharina Konzertkarten für die No Angels schenken würden. Wir hielten das für eine brillante Idee und starteten unseren Überraschungsbesuch bei Katharina, im Sack 2 Konzertkarten für die No Angels und eine No Angels CD für die Vorfreude! Katharina wurde in den Turnraum bestellt und wusste nicht wie ihr geschah. Wir fragten sie, was sie denn am liebsten mag. Die Antwort kam sofort: Musik von den No Angels. Als sie das Geschenk ausgepackt hatte, konnte sie ihren Augen kaum trauen, gerührt und überwältigt war sie und den Tränen sehr nah. Als ein Zivi schnell einen CD Player holte und die No Angels durch den Turnraum sangen, war es wie ein Fest. Katharina wurde in ihrem Rollstuhl durch den Saal „getanzt“ und war selig.
Aber es sollte anders kommen: An dem Tag des Konzertes lag Katharina in einem anderen Krankenhaus nach einer weiteren Operation! Aus der Traum - aber nur vorläufig! Denn Katharina bekam von uns das Versprechen, dass wir ihr für das nächste Konzert der No Angels noch mal die Karten schenken werden und wir hoffen für sie inständig, dass dann die Sterne gut für sie stehen werden! . Vom Jetzigen Konzert sind ihr ein T-Shirt und ein Poster mitgebracht worden - ein kleiner Trost.
„Michaela“
Von Michaelas Schicksal haben wir erfahren, als wir im Don-Bosco-Haus in Mölln Don besuchten. Eine Erzieherin hat uns angesprochen, ob wir auch etwas für Michaela tun könnten, die an dem bösartigen Krebs Neuroblastom litt und nur noch eine geringe Lebenserwartung hatte. Michaela und ihre Familie wünschten sich einen letzten gemeinsamen Urlaub im Schnee. Gerne waren wir bereit dieser Familie diesen Herzenswunsch zu erfüllen.
An einem Sonntag Ende April besuchten wir die Familie zu Hause und waren beeindruckt wie sie mit dem Traurigen Schicksal des erst 4-jährigen Mädchens umgingen. Das kleine Mädchen, das von der Chemotherapie schwer gekennzeichnet war, war zum Sterben nach Hause gekommen. Es erzählte mir, dass sie eben die Erste sei, die in den Himmel kommen würde. Dort würde sie Omas Hunde treffen und Oma würde bestimmt auch bald nachkommen. Aber irgendwann würden halt alle wieder zusammen sein. Es würde eben noch ein bisschen dauern.
STERN-TALER buchte schon für die darauffolgende Woche einen Urlaub im verschneiten Bayrischen Wald. Die Familie hat die gemeinsame Zeit sehr genossen und die Mutter berichtete von vergnügten Ski- und Rodelfahrten. Leider platzten auf der Rückfahrt aus dem Urlaub einige Metastasen im Kopf und Michaela musste nach dem Urlaub doch für kurze Zeit ins Krankenhaus. STERN-TALER ist glücklich, dieser besonderen Familie eine so schöne Woche ermöglicht zu haben. 
„Tina”
Tina ist zwölf Jahre alt und als wir sie im Wilhelmstift das erste Mal besuchten, war sie gerade aus einer Narkose erwacht – nach einem Autounfall wurde ihr rechter Fuß operiert. An diesem Nachmittag war sie gar nicht darauf gefasst, von STERN-TALER besucht zu werden, einen Wunsch zu äußern fiel ihr deshalb schwer. Eine Woche später wusste sie aber genau, womit sich ihre Laune steigern lassen könnte – mit einem Nintendo-Pokemon-Spiel.
Tina lebt mit ihren zwei Geschwistern in einer betreuten Wohngemeinschaft, also nicht bei ihren Eltern. Unser Besuch in dieser Wohngemeinschaft war sehr aufregend, für uns genauso wie für sie. Sie stand im Mittelpunkt, die anderen Kinder und Jugendlichen waren ein wenig neidisch, gönnten ihr aber ihren Tag. Nach einem Plauderstündchen ließen wir Tina und ihre Geschwister mit dem Nintendo-Spiel allein, schließlich musste jetzt alles installiert und ausprobiert werden.
Ihren größten Wunsch verriet sie uns auch noch: wieder mit den Geschwistern bei ihren Eltern zu leben. Wir wünschen ihr sehr, dass dieser Wunsch bald für sie in Erfüllung gehen möge!
„Sandy“
Ski-Fahren wollte Sandy, 8 Jahre. Doch ihre Behinderung (spinale Muskelathropie) machte es der Kleinen nicht leicht. Ihre Eltern und ihr Bruder Marc sind überaus sportbegeistert, besonders das Ski-Fahren hat es ihnen angetan. Nur leider konnte Sandy in der Vergangenheit nie richtig dabei sein. Per Zufall erfuhr ihre Mutter von Skikursen, die im Kaunertal für behinderte Kinder angeboten wurden. Ostern 2001 nahm Sandy das erste Mal teil und wurde eine begeisterte und rasante Bi-Skifahrerin.
Für den Familien-Skiurlaub im Frühjahr 2002 wurden nun alle Ersparnisse dafür zur Seite gelegt, Sandy einen Bi-Ski zur Verfügung zu stellen, damit der gemeinsame Winterspaß wieder für alle eine Freude werden sollte. STERN-TALER unterstütze Sandy und ihre Eltern dabei, einen Bi-Ski anzuschaffen und Sandy hatte über Ostern eine wunderbare Zeit!
„Sascha“
Sascha hatte eine schwere Zeit im Wilhelmstift. Der sonst so sportliche Dreizehnjährige musste für 6 Wochen das Krankenhausbett hüten – ein Virus hatte sein Hüftgelenk befallen und nur äußererste Ruhe führte dazu, sein Leiden zu heilen.
Als wir Sascha besuchten, war er schon wieder zu Hause. Sport, Toben, mit Freunden draußen sein und vieles, was Sascha sonst noch mag, war ihm noch immer verboten. Und so kam er auf die Idee, dass ein wenig „Kopftraining“ ihm auch gut tun könnte und er wünschte sich das große Quiz-Spiel „Wer wird Millionär?“.
Nun macht es ihm wieder Spaß, seine Freunde zu sehen. Die gemeinsamen Ratenachmittage machen ihm nun (fast) ebenso viel Freude, wie das Toben und Tollen, auf das er noch eine Zeit lang wird verzichten müssen. Wir wünschen Sascha weiterhin gute Besserung.

„Christian“
Als wir Christian im UKE kennen lernten, empfing uns ein missmutiger kleiner Kerl, der gerade auf der Suche nach Waldmeisterwackelpudding war, seiner ersten „festen“ Nahrung seit Tagen.
Christian leidet an einer Erkrankung der Bauchspeicheldrüse, die seine Leber zerstört hat und zu immer wiederkehrenden massiven Schmerzschüben führt. Seine ganze Familie hofft und wartet auf den Tag, an dem die Bauchspeicheldrüse ihre Arbeit endgültig einstellt, wodurch Christian zwar Diabetiker, jedoch auch schmerzfrei wird.
Wenn man Christians Zimmer zu Hause betritt, fühlt man sich um Jahrmillionen in die Vergangenheit versetzt und wenn der Fünfjährige zungenbrecherische Fachbegriffe hervorsprudelt, ist man endgültig in der Zeit der Dinosaurier angekommen.
Dinosaurier sind für ihn das Größte: Poster, Gummi- und Kuscheltiere, Bücher, Kassetten, es gibt kaum etwas, was Christian zu diesem Thema fehlt. Doch sein sehnlichster Wunsch war, Dinosaurier einmal „in echt“ zu erleben.
Da selbst für STERN-TALER Zeitreisen nicht machbar sind, haben wir Christian und seiner Familie Eintrittskarten für den Dinosaurierpark Münchehagen geschenkt, in dem über 100 Dino-Rekonstruktionen in Originalgröße und 140 Millionen Jahre alte Dino-Fährten zu bestaunen sind. Um die Reise zum Steinhuder Meer nicht zu anstrengend werden zu lassen, organisierten wir noch die Übernachtung in einem Hotel ganz in der Nähe. Christian jedenfalls strahlte, als wir ihm die Eintrittskarten schenkten und verabschiedete uns mit dem Versprechen, bestimmt mal „Dinosaurierforscher“ zu werden.
„Hans“
Hans ist 10 Jahre alt und lebt mit seiner alleinerziehenden Mutter und noch zwei weiteren Geschwistern in Bad Bramstedt. Hans musste kurz nach seiner Geburt bereits das erste Mal operiert werden, da seine Bauchspeicheldrüse zu viel und ständig Insulin produzierte. Inzwischen wurden 80 % der Bauchspeicheldrüse entfernt. Seit dem muss Hans eine sehr strenge Diät einhalten und kann auf weder Kuchen noch leckere süße Sachen essen. Dies ist für ihn besonders auf Kindergeburtstagen und Familienfesten sehr schwierig.
Seit einigen Jahren ist Hans insulinpflichtig, das er sich tapfer schon selber spritzt. Zusätzlich leidet er an Asthma und verschiedenen Allergien. Er wird psycho- und ergotherapeutisch betreut, um die Körperwahrnehmung und sein Selbstbewusstsein zu stärken.
Auch seine Mutter war sehr froh, dass wir für Hans eine Ferienwoche bei einem Mitmachzirkus organisieren konnten. Hans war die ganze Woche mit großer Freude dabei. Sein Gesicht strahlte, als er stolz seine Jonglierstäbe immer wieder hoch werfen und auffangen konnte. „Ich möchte gerne mal ein großer Zirkus-Star werden“ war sein Wunsch nach dieser wunderbaren Woche. 
„Andre“
Andre (8 Jahre) leidet unter Tuberkulose und ist seit vielen Wochen im Kinderkrankenhaus Wilhelmstift. Es geht ihm schon wieder ganz gut, er bekommt Einzelunterricht, damit er in der Schule nicht so viel verpasst und manchmal – wenn seine Werte gut sind – darf er auch am Wochenende nach Haus zu seiner Familie.
Er hat viele Freunde auf seiner Station, er ist so ein richtig kleiner Sonnenschein. So wünschte er sich auch nicht viel, nur eine Spielesammlung, um sich mit seinen Kameraden und seiner Familie im Krankenhaus die Zeit zu vertreiben.
Wir brachten ihm eine große Spielesammlung und hatten einen sehr lustigen „Mau-Mau-Nachmittag“ mit ihm – Andre der stolze Gewinner. 
„Mike“
Mikes Wunsch zu seinem 18. Geburtstag erreichte uns über unsere Stern-Taler-Online-Wunschliste. Seine Tante bat uns um Hilfe für ihren Neffen, ein Treffen mit seinem größten Idol Michael Schumacher zu arrangieren. Das war für uns zunächst „eine Nummer zu groß“, aber das Prinzip Zufall war auf unserer Seite. Der Hilfeverein Galaleus aus Bozen meldete sich bei uns, nachdem sie ebenfalls zufällig auf unserer Internet-Seite gelandet waren. Und boten uns an, uns bei dieser Aktion behilflich zu sein. Und so war es. Galaleus organisierte für 10 behinderte und kranke Kinder ein Treffen mit Schumi in Monza – und Mike durfte dabei sein.
Was für eine schöne Aktion. STERN-TALER grüßt Galaleus und bedankt sich ganz herzlich.
„Lara“
Lara lacht oft und gerne. Am lautesten lacht sie über die Liedtexte von Wolfgang Petry. Sie ist sein großer Fan, seit ihr Papa sie mit auf ein Konzert genommen hat. Ihr Papa wohnt jetzt nicht mehr zu Hause. Aber damals, das war toll.
Lara wurde mit einem offen Rücken geboren, der eine Vielzahl von Behinderungen und Folgeerkrankungen nach sich zog. Sie leidet an einer Fehlstellung der Füße, die sie in den Rollstuhl zwingt, ihre Nieren sind in Mitleidenschaft gezogen, so dass bereits eine Transplantation erforderlich war. Auch die geistige Entwicklung entspricht nicht der anderer 10-Jähriger.
Wir trafen Lara im UKE, das ihr auf Grund der zahlreichen Operationen zum zweiten Zuhause geworden war. Meistens saß sie im Spielzimmer und malte oder plauderte mit anderen Kindern und Besuchern.
Schlecht gelaunt haben wir sie nie erlebt, es sei denn, die wollte ihre geliebten Wolfgang Petry-Songs hören und jemand anderes beanspruchte den Stations-CD-Player für sich. Da konnte STERN-TALER Abhilfe schaffen! Aus dem gewünschten feuerwehrroten Kassetten-CD-Player wurde zwar ein kornblumenblauer, war aber der Freude in Laras sommersprossigem Gesicht keinen Abbruch tat.
Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus war die Rückkehr in ihre mit vielen Problemen belastete Familie nicht möglich. Passend zu ihrem Umzug in das Kinderheim am Erlerbusch besuchten wir Lara dann mit unserem Geschenk und konnten ihr damit die Eingewöhnung in die neue Umgebung ein wenig erleichtern.
„Iven“
Der zweijährige Iven ist mit seinen Eltern aus Bulgarien nach Hamburg ins UKE gekommen, da in seinem Heimatland die lebensnotwendige Lebertransplantation nicht möglich gewesen wäre. Glücklicherweise konnte sein Vater ihm einen Teil seiner eigenen Leber spenden. Beide, Vater und Sohn, hatten die Operation gut überstanden, nun ging es darum, Iven wieder fit zumachen und Freude an Bewegung zu vermitteln. Was eignet sich da für einen Zweijährigen besser als ein Bobby-Car?! Ivens Vater ist Polizist und so schenkten wir ihm ein Polizei-Bobby-Car mit Kelle und Walkie-Talkie. Zunächst interessierte sich Iven mehr für die Luftballons, aber spätestens als er sein Bonbon aus dem Mund nahm und mit Nachdruck auf den Lenker klebte, war klar, dass er sein neues Auto in Besitz genommen hatte.
Die Verständigung mit Ivens Familie beschränkte sich zunächst auf Lächeln und wildes Gestikulieren, doch dann erschien die Übersetzungsfee in Form einer jugoslawischstämmigen Putzfrau, die für uns dolmetschte.
Zwei Wochen später bekamen wir dieses Foto, mit dem sich Iven und seine Familie nochmals bei Stern-Taler bedankten.
„Stan“
Stan ist ein mittlerweile 15-jähriger Junge, den wir im vergangenen Jahr durch das UKE kennen gelernt haben. Seine Leber drückte auf die Lunge, er musste ständig an einem Sauerstoffgerät angeschlossen sein und die Erfüllung seines Wunsches, ein Besuch in einem Erlebnispark, wie Phantasialand oder Hansa-Park lagen in weiter Ferne. Durch die Erzieherin der Kinderstation 5 wurden sie über Stans langsamen aber stetigen Genesungsprozess auf dem Laufenden gehalten: Lebertransplantation, Stunden ohne Sauerstoffgerät, erste Schritte ohne Unterstützung und schließlich die Entlassung aus dem Krankenhaus im vergangenen Herbst.
Und dann, passend zum Frühjahrsbeginn, ging es Stan sogar so gut, dass er die Schule wieder besuchen konnte. Eine überraschend kräftige und gutgelaunte Stimme meldete sich am Telefon, als wir wieder Kontakt zu Stan aufnahmen, kein Vergleich zu dem traurigen, schüchternen Kind von damals.
Stan freute sich sehr, als wir ihm die gewünschten Freizeit-Park-Eintrittskarten für ihn und seine Familie schickten und versprach, anschließend ein Bild von diesem Tag zu schicken. 
„Leon“
Als Leon 14 Jahre alt war, stellten die Ärzte nach langem Herumrätseln fest, dass mit seiner Leber etwas nicht stimmt. Zwei Jahre später hatten sich auf Grund der Leberfehlfunktion lebensbedrohliche Krampfadern bis in die Speiseröhre gebildet und Leon erhielt kurze Zeit später eine neue Leber.
Heute ist Leon 17 und als wir ihn durch seine Freundin Zayneb (ein STERN-TALER-Kind aus dem Jahr 2001) kennerlernten, zeigten sich bereits wieder Abstoßungsreaktionen der Leber und zu allem Unglück hatte er sich auch noch das Schienenbein gebrochen.
Trotzdem trafen wir auf einen munteren, optimistischen Jugendlichen, der voller Zukunftspläne steckt, gerne Briefe schreibt und e-mails verschickt und ein begeisterter Auto-Bastler ist. Leon weiß, dass ihm bald wieder eine Lebertransplantation und damit verbunden ein langer Krankenhausaufenthalt bevorsteht. Deshalb wünschte er sich einen Laptop, an dem er auch im Krankenhaus Briefe und Mails schreiben und Skizzen für seine „verrückten“ Basteleien entwerfen kann.
Wie traurig es in Leon trotz seiner tapferen Haltung oft aussieht, zeigt seine Reaktion nach unserem ersten Besuch. Zu der Erzieherin sagte er:“Mensch, Renate, wenn das klappt, dann muss ich mich ja freuen! Hoffentlich kann ich das noch...“
Nach einigen Telefongesprächen und geplatzten Terminen, Leon war zwischenzeitlich entlassen worden, begleitete Leon schließlich seinen Vater, der Lkw-Fahrer ist, auf einer Tour nach Bremen und holte sich sein Geschenk bei STERN-TALER mit dem Lastwagen ab!
Der Laptop wurde gleich in Betrieb genommen, von allen Seiten begutachtet und Leon wusste auch sofort, was er zu Hause als erstes machen würde: eine e-mail an seine Freundin Zayneb schicken!
Bei Kaffee und Keksen erzählte Leon dann noch von seiner Tanzstunde, seinen Bewerbungen um eine Lehrstelle als Kfz-Mechaniker oder Koch und seiner Freundschaft zu Zayneb.
Zu diesem Zeitpunkt war Leon rechter Leberlappen schon wieder fast völlig zerstört, er hatte schmerzhafte Verwachsungen im Darm und humpelte noch als Folge des Beinbruchs und doch: “Mir geht es prima im Moment, ich fühle mich fast nicht eingeschränkt. So kann´s meinetwegen erst mal bleiben!“ 
„Verena“
Verena hätten wir eigentlich einen Tag später besuchen sollen, an ihrem dritten Geburtstag, den sie weit weg von zu Hause, aber zum Glück mit Mama und Papa feierte.
Sie kommt aus Ungarn, wo auch die Oma zu der Zeit ihre kleine Schwester betreute, damit ihre Mutter während des gesamten Krankenhausaufenthaltes bei ihr bleiben konnte.
Verena musste lange auf eine Spenderleber warten und schließlich vier Operationen in zwei Tagen über sich ergehen lassen, weil die erste Leber bei der Transplantation beschädigt worden war. Seit dieser Zeit, so erzählt die Mutter, die sehr gut englisch spricht, hat Verena sich völlig verändert, ist still und ängstlich geworden. Nach der geglückten zweiten Transplantation steckte sich Verena mit verschiedenen Virusinfektionen an, die sie für Wochen auf ihr Zimmer verdammten und die Heimreise verhinderten. Ihre Eltern hoffen, dass sie nun bald nach Hause zurückkehren können und Verena wieder das fröhliche, quirlige Mädchen wird, das sie mal war.
Unser Geschenk, die gewünschte Barbie-Puppe, wurde zunächst skeptisch beäugt, bis die Neugierde doch zu groß wurde und Verena sie schließlich auspackte, umzog und auch noch kämmte.
Verena bedankte sich auf ungarisch und das Lächeln, das dabei zum ersten Mal über ihr Gesicht huschte, brauchte nicht übersetzt zu werden.
„Peter“
Peter musste nach akutem Leberversagen mit ungeklärter Ursache eine neue Leber transplantiert werden. Kurze Zeit später verstopften die Gallengänge und so verbrachte er viele Monate mit seiner Mutter im Krankenhaus. Bei unserem ersten Besuch war der Zweijährige zwischen Schläuchen und Bettdecke kaum zu erahnen. Man sah nur einen dunkelblonden Wuschelkopf, zerzaust und verschwitzt vom Fieber.
Doch schon nach zwei Wochen wurden wir mit einem ebenso zaghaften wie ungläubigen Lächeln begrüßt: Sollte der blaue Roller tatsächlich für ihn sein?
Es dauerte nicht lange und Peter machte die ersten Fahrversuche auf dem langen Krankenhausflur, die er hoffentlich bald zu Hause mit Unterstützung seines großen Bruders fortsetzten kann.

„Andreas“
Andreas, mit seinen zwanzig Jahren eigentlich ein junger Erwachsener, ist auf Grund einer sehr seltenen Muskelerkrankung erheblich in seiner körperlichen und psychischen Entwicklung verzögert, also doch ein STERN-TALER-Kind.
Seit seiner Geburt leidet er am Prune-Belly-Syndrom, zu dem im Laufe der Zeit noch verschiedene weitere Erkrankungen hinzu kamen, wie Diabetes, Hepatitis C und vor einigen Jahren wurde ihm eine neue Niere transplantiert.
Wenn Andreas von seiner Krankheit erzählt, schließt er mit einem lakonischen „Na, es gibt Schlimmeres!“ Und grinst, während seine Mutter ein bisschen müde lächelt: “Wenn man bedenkt, dass du eigentlich kein Jahr alt werden solltest, mein Junge...“
Andreas arbeitet in einer betreuten Werkstatt als Kfz-Mechaniker und fährt in seiner Freizeit gerne mit dem Moped durch die Gegend oder besucht seinen Freund im Nachbardorf. Oft sitzt er aber auch allein zu Hause, er hat viel Zeit. Sein größter Wunsch, eine Playstation 2, erschien uns zunächst unangemessen für einen Zwanzigjährigen und wir hatten das Gefühl, seine Einsamkeit durch ein solches Geschenk eher noch zu verstärken. Doch nach Gesprächen mit Andreas und auch mit Ärzten und Krankenschwestern des UKE, die ihn von kleinauf kennen, kamen wir zu der Einsicht, dass es keine wirkliche Alternative zu diesem Wunsch gab.
Um ihn aber auch mal etwas herauszulocken, haben wir ihm zusätzlich noch Karten für ein Motorrad-Rennen in der Ostseehalle geschenkt, über die er etwas erstaunt, aber ebenso wie über die Playstation sehr erfreut war.
„Ben“
Ben ist erst anderthalb Jahre alt und wartet bereits auf seine zweite Lebertransplantation. Er leidet an Morbus Byler, einer Krankheit, bei der die Verbindung zwischen Galle und Leber nicht funktioniert, wodurch die Leber zerstört wird.
Bens ältere Schwester, die die gleiche Krankheit hat, lebt nun schon seit vierzehn Jahren mit einer Spenderleber und so hofft seine Mutter, die während unseres Besuchs immer wieder den Tränen nah war, dass auch Ben bald ein normales Leben führen kann.
Bens Wunsch war eher ein Hilferuf der Krankenschwestern der Frühgeborenen-Säuglings-Station des UKE. Er liebte das Stationsdreirad so sehr, dass kein anderes Kind auch nur in dessen Nähe kommen durfte, ohne infernalisches Gebrüll auszulösen.
So brauchten wir auch Bens Zimmer nicht lange zu suchen, es war natürlich das, vor dessen Tür ein Dreirad parkte. Er wurde zwar gerade gewickelt, hätte sich aber gerne sofort mit nacktem Po auf sein (nun wirklich sein eigenes) Dreirad gesetzt. Seine Mutter war sehr froh über die Schiebestange, weil sie vom ständigen gebückten Schieben schon Rückenprobleme hatte. Und so verabschiedeten sich die beiden, in Hose und mit stolzem Besitzerlächeln der eine, mit geradem Rücken und einem Dankeschön die andere, in Richtung Turnzimmer zur Krankengymnastik.
„Tim“
Tim ist 11 Jahre alt. Als er sieben war, hatte er in Berlin einen schweren Unfall, als er von der Straßenbahn erfasst wurde. Seit diesem Zeitpunkt ist in Tims Leben und dem Leben seiner Familie alles anders. Schädelhirntrauma, stumpfes Bauchtrauma und Thoraxtrauma machen heute ein großes Therapieprogramm notwendig. Sprechtraining, Krankengymnastik, Anziehtraining, Esstraining – all diese Therapien tragen dazu bei, dass Tim sich in seinem neuen Alltag wohlfühlt. Starke Muskelverkrampfungen in seinen Gliedmaßen beeinträchtigen seine Fortbewegung sehr stark. Eine Akupunktur in Bottrop soll Tim dabei helfen, seine Muskeln besser zu entspannen und sie wieder zielorientiert einsetzen zu können.
STERN-TALER half Tim dabei, diese Therapie und die Reise aus Berlin antreten zu können. Wir wünschen Tim weiterhin viel Erfolg für seine Genesung – er ist ein echter „Gewinnertyp“.
„Lajos“
Lajos haben Sie schon in unserem Jahresbericht 2001 kennen gelernt – der 9jährige ist seit fast 2 Jahren unser Patenkind. Unser Ziel ist, Lajos und seiner Familie dabei zu helfen, seinen sehnlichsten Wunsch zu erfüllen – das Laufen zu lernen. Lajos hat seit seiner Geburt eine Zerebralparese. Seine Arme und Beine sind spastisch gelähmt, aber mit seiner Fröhlichkeit und Lebensfreude hat er uns alle in seinen Bann gezogen.
Die Ganzkörperregulations-Behandlung in Bottrop brachte bei Lajos gute Erfolge. Unterstützt durch eine Tapetherapie nahmen die Verkrampfungen weiter ab und Lajos konnte immer besser seine Arme und Beine gezielt einsetzen.
Wachstumsschübe führten jedoch immer wieder zu einer Rückentwicklung seiner Fähigkeiten, so dass Lajos nun an beiden Hüftgelenken operiert werden muss, um die Verkrampfungen seiner Beine zu lösen.
Wir versuchen, Lajos, seiner Schwester und seiner alleinerziehenden Mutter so gut es geht zur Seite zu stehen, und werden die Familie bei dem Einbau eines Treppenfahrstuhls in Ihrem Haus unterstützen. So kann Lajos wieder in seinem Zimmer spielen und schlafen, ohne dass seine Mutter ihn mehrmals täglich kräftezehrend hinauf tragen muss.
* Die Namen der Kinder wurden von uns für den Bericht im Internet geändert.
Welche Kinderwünsche haben wir in Arbeit?
„Tim“
Einmal Westlive persönlich kennenlernen.
„Lisanne“
Einmal Urlaub mit ihrer Familie und ihrer Krankenschwester machen.
„Tim Kevin“
Einmal mit den frei lebenden Delphinen in Israel schwimmen.
„Anna“
Eine neue Wohnung ohne für sie lebensbedrohliche Durchfeuchtungen und Schimmel.
„Eileen“
Einmal Jannet Biedermann kennen lernen.
„Janine“
Einen Besuch im Legoland.
Was haben wir mit STERN-TALER noch erlebt?
Viele Menschen kennen uns und unseren Verein bereits und immer wieder werden wir damit überrascht, an welchen Orten man von unseren Aktivitäten weiß. So zum Beispiel in Hannover („STERN-TALER kenn ich von meinem Kinderarzt“) und Berlin („Ich kenne STERN-TALER von der Mutter eines kranken Kindes. Wir sind in Ungarn bei dem gleichen Arzt gewesen.“) und wahrscheinlich noch an vielen Orten, von denen wir noch nichts ahnen.
Dies ist neben der eigentlichen Arbeit ein wunderbares Erlebnis – zu spüren, wie sich nach fünf Jahren Vereinsarbeit unsere Idee langsam “verselbständigt“ und „in den Fluss“ kommt.
Dies gilt auch für Menschen, die uns unterstützen. So wurde uns zum Beispiel in Hildesheim freudestrahlend angeboten, dort eine STERN-TALER-Geschäftsstelle zu gründen. Besonders überrascht hat uns eine Karte, die uns zu diesem Weihnachtsfest erreicht hat:
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Wir danken der uns unbekannten Familie Bachmann für Ihre wunderbare Unterstützung und wünschen ebenfalls alles Gute für 2003!
Gemeinsam sind wir noch stärker ist hier das Motto, das uns treibt und hoch motiviert ins neue Jahr gehen lässt.
Was plant STERN-TALER für 2003?
Für das neue Jahr haben wir natürlich neben der Erfüllung der Kinderwünsche große Pläne. Viele Wünsche können sich nur durch ein entsprechendes Finanzbudget realisieren lassen. So werden wir in der nächsten Zeit unsere Einnahmenseite intensiver bearbeiten. Unsere Idee ist es, Veranstaltungen zu organisieren, zu denen STERN-TALER-Mitglieder, -Freunde, natürlich auch STERN-TALER-Kinder und ihre Familien sowie sonstige Interessierte eingeladen werden:
Am Samstag, dem 16. August 2003 gibt es ein großes Sommer-Fest im Ahrensburger Marstall – Tanzen, Feiern und Spaß haben für alle STERN-TALER-Mitglieder, STERN-TALER-Kinder und –Eltern, alle Freunde, Bekannte und Verwandte. Persönliche Einladungen werden Sie auf dieses große Fest aufmerksam machen. Der Erlös dieses Festes trägt dazu bei, weiteren Kindern Hoffnung und Freude zu schenken.
Am Sonntag, den 21. September 2003 findet eine große STERN-TALER-Apfelernte in Lütjensee statt. Jeder geerntete und verkaufte Apfel kommt direkt den STERN-TALER-Kindern zu gute. Bitte achten Sie auf unsere Plakate und Vorankündigungen.
Im November 2003 findet eine Lesung zu Gunsten von STERN-TALER im Ahrensburger Schloss statt. Ein Märchen aus 1000 und einer Nacht – Träume und Wünsche gibt es seit Menschengedenken. Auch hier bitten wir Sie, auf Plakate und Veröffentlichungen zu achten.
Schlußwort
Liebe Leserin, lieber Leser!
Am Ende dieses fünften STERN-TALER Jahres möchten wir allen Krankenschwestern, Krankengymnasten, Ärzten, Seelsorgern, Lehrern, Eltern, Spendern, Interessenten, Mitgliedern und den STERN-TALER-Kindern selbst (denn auch zum Wünschen gehört Mut!) besonders danken für so viel Einsatz, Mitgefühl und Herz.
Wir sind beeindruckt von Ihrem Engagement, das uns Mut macht und Kraft gibt für das neue Jahr 2003.
Hoffnung hat für uns eine große Bedeutung bekommen. Lassen Sie uns weitere Lichter der Hoffnung anzünden für die Herzen der STERN-TALER-Kinder!
Wir wünschen Ihnen eine wertvolle, Kraft tankende Winterzeit und ein glückliches Jahr 2003!
Ihr STERN-TALER Team
Susanne, Charlotte, Heidi, Kathrin, Silke