Jahresbericht 2000 und 2001

Vorwort

Liebe Mitglieder, liebe Interessenten!  

Vier Jahre STERN-TALER liegen hinter uns. Der Verein hat sich entwickelt und verändert.

In den beiden zurückliegenden Jahren waren es wieder so viele schöne kleine und große Herzenswünsche, deren Erfüllungen wir gemeinsam mit den Kindern erleben durften! Erstaunlich, wie manchmal gerade die besondere Aufmerksamkeit für ein einzelnes Kind wirkt. Nicht selten läßt allein diese Zuwendung ein Kind  aufleben und strahlen.

Im Jahr 2001 sind wir erstmalig eine Patenschaft eingegangen. Lesen Sie dazu mehr im Bericht über Lukas.

Wir freuen uns weiterhin über die positive Resonanz auf unseren Verein, die wir in der Öffentlichkeit und im Bekannten- und Freundeskreis erfahren.

Die Mitgliederzahl ist auf 34 gewachsen.

Für die Jahre 2000 und 2001 haben wir die Aktivitäten gesammelt für Sie in diesem Bericht zusammen gestellt.

Viel Freude beim Lesen.

Vielen Dank
Ihr STERN-TALER-Team

Wer steht hinter STERN-TALER?

Hinter dem Verein stehen die Gründungsmitglieder Susanne Dahncke-Köster,
Charlotte Engel-Steimle und Heidi Helsper.
Seit der Mitgliederversammlung vom 04. November 1999 haben wir mit Kathrin Peters ein weiteres Vorstandsmitglied.

Heidi Helsper hat sich im Jahre 2000 aus beruflichen Gründen aus der aktiven Vereinsarbeit zurück gezogen.

Neue Unterstützung haben wir seit August 2001 in der aktiven Vereinsarbeit durch Silke Ostwald bekommen. Sie ist mit viel Engagement, besonders im UKE, tätig.

Mit wem arbeitet STERN-TALER zusammen?

Universitätskrankenhaus Hamburg Eppendorf:
Die Kinderkrankenschwestern vermitteln uns mit Unterstützung der Ärzte die STERN-TALER-Kinder und deren Wünsche. Die kleinen Patienten kommen überwiegend aus Station 5 und der Kinderdialyse.

Kinderärztin Susanne Bischoff, Ahrensburg:
Durch den persönlichen Kontakt zu der Kinderärztin ist es uns auch möglich, im direkten Umfeld zu helfen.
 
Katholisches Kinderkrankenhaus Wilhelmstift in Hamburg-Rahlstedt:
Die Verbindung zu diesem Kinderkrankenhaus haben wir 1999 aufgebaut. Anfangs hatten wir die Gelegenheit, an einem Schwestern-Meeting teilzunehmen und konnten dabei unsere Idee übermitteln.

Werner-Otto-Institut
Die Kontakte zu den Kindern werden über die Therapeuten hergestellt.

Und natürlich mit allen Menschen, die auf uns zukommen.

Welchen Kindern hat STERN-TALER geholfen?

"Jennifer"

Jennifer, 18 Jahre, ist von Geburt an geistig und körperlich behindert. Ihr Entwicklungsstand entspricht dem einer 12jährigen. Um ihre sprachliche Entwicklung zu fördern, ist Jennifer zweimal wöchentlich im Werner-Otto-Institut zur Logopädie. Ihre Logopädin vermittelte uns den Kontakt.
Zunächst hatte Jennifer den Wunsch nach etwas „Praktischem“ (einen Fußsack für ihren Rollstuhl für die kalte Jahreszeit). Bald hörten wir jedoch heraus, dass etwas anderes sie noch viel mehr erfreuen würde – einmal im Mittelpunkt zu stehen, unter allen anderen Kindern in ihrer Klasse einmal die wichtigste Person zu sein.
Diesen Wunsch erfüllten wir ihr gerne und organisierten für sie ein großes Fest zu ihrem 18. Geburtstag. Alle Klassenkameraden wurden eingeladen, es wurde viel gelacht, genascht, getrunken und – wie es für 18jährige so üblich ist – laute Musik gehört. Und zu Jennifers größter Freude wurde auch getanzt. Es war für alle ein toller Nachmittag.




 "Adrian"

Adrian, fast 3 Jahre alt, wartete auf seine nächste Operation im Krankenhaus Wilhelmstift. Immer wieder wird er dort seine Zeit verbringen müssen. Seine Diagnose haben wir nicht erfahren.
Er wünschte sich ein kleines Musikinstrument und STERN-TALER schenkte ihm ein Glockenspiel. 

 


"Zayneb"

Zayneb wartet auf ihre 3. Leber. Ihr geht es dabei nicht gut, aber sie hat dennoch viel Lebensfreude, die alle immer wieder überrascht. Der Familienurlaub in Zell am See musste am 3. Tag abgebrochen werden, Zayneb musste akut auf die Intensivstation. Nun wartet sie dringend auf ein Organangebot, doch ihre Blutgruppe ist selten.

Zayneb erzählte uns, dass sie gern in fremde Länder reist und die schönen Erlebnisse mit der Familie und Freunden gern festhalten würde. Der Herzenswunsch der 16jährigen Zayneb ist ein Camcorder. Sie stellt sich vor, diese Erinnerungen in Zeiten, in denen es ihr nicht so gut geht, durch die Videoaufnahmen zurückholen zu können. Dann ist es, als wenn sie diese Situationen noch einmal erleben kann.

STERN-TALER erfüllte ihr diesen Herzenswunsch, und Zayneb schenkte uns ein goldenes Windowcolor-Dankes-Bild!

"Amaarjeet"

Amaarjeet lernten wir über die Uni Klinik Eppendorf kennen. Ihre Lehrerin im UKE, Frau Thiele, ist an uns herangetreten und hat uns auf sie aufmerksam gemacht. Die 11 Jahre alte Inderin ist ein sehr stilles Mädchen. Sie hat kranke Nieren und geht 3 mal in der Woche für mehrere Stunden auf die Dialysestation im UKE. Dadurch verpaßt sie in der Schule eine Menge Unterrichtsstoff.

Amaarjeets Wunsch ist ein Notebook, um in der Dialysezeit den versäumten Stoff nachholen zu können.

STERN-TALER hat sich mit ihrer Grundschullehrerin in Verbindung gesetzt, die uns sofort Softwareprogramme vorschlug, mit denen Amaarjeet unterrichtsbegleitend arbeiten kann. Die Krankenhauslehrerin, Frau Thiele, war auch begeistert und wollte Amaarjeet dabei helfen.

STERN-TALER hat Amaarjeet das Notebook mit entsprechenden Lernprogrammen während der Dialyse überreicht und sie bei den ersten Schritten unterstützt. Amaarjeet freute sich sehr in ihrer stillen Art. Sie lernt sehr schnell und wird bestimmt viel Freude mit dem Notebook haben.





 "Sanaria"

Sanaria, 10 Jahre, haben wir in der Kinder- und Jugendpsychiatrie im Wilhelmstift besucht. Sanaria hat keine Eltern und leidet an einer Bindungsstörung. Sie lebt sehr zurück gezogen und ihr fällt es sehr schwer, Vertrauen zu bekommen und zu schenken.

Sanaria wünschte sich sehnlichst ein Zwergkanninchen, zum Liebhaben, Streicheln und Anvertrauen. Wie groß war die Freude, als STERN-TALER mit dem süßen Zwergkanninchen und dem Käfig zu ihr kam. Nach der Zeit im Jugendheim sollte für sie eine andere Lebenssituation geschaffen werden. Es wurde ein Platz gefunden, an dem Sanaria eine gute Chance auf ein glückliches Leben hat: eine betreute Lebensgemeinschaft mit sechs Kindern, einem Waschbären, drei Katzen und mehreren Hunden.

Wir wünschen Sanaria viel Glück!


 


"Birte"

Über das UKE sind wir auf Birte aufmerksam geworden. Birte hat viel Zeit ihres Lebens im Krankenhaus verbracht. Die 12jährige ist auf den Rollstuhl angewiesen. Inzwischen hat sie eine neue Niere erhalten und ist nur zu Kontrolluntersuchungen im UKE.

Birte ist ein großer Wrestling–Fan und kennt alle Wrestling–Größen. Ihr größter Wunsch war es, Wrestling einmal live zu erleben. Stern-Taler hat es Birte und ihrer Familie ermöglicht, am 11.02.00 eine Wrestling-Show in der Alsterdorfer Sporthalle zu besuchen und einem Hauptdarsteller die Hand zu schütteln. Da die Familie kein behindertengerechtes Auto hat, ist STERN-TALER auch für die Taxifahrt vom Wohnort zur Sporthalle aufgekommen.



"Arschrat"

Arschrat ist ein 18jähriger Junge, der 3mal in der Woche zur Dialyse ins UKE muß und hoffnungsvoll auf eine neue Niere wartet. Er hat uns einen Brief geschrieben, in dem er sich wünscht, Arnold Schwarzenegger kennen zu lernen. Gerne hätten wir ihm diesen Wunsch erfüllt, doch es erwies sich als schwierig, Herrn Schwarzenegger nach Hamburg zu locken.

Da Arschrat aber auch ein großer HSV-Fan ist, hat STERN-TALER ihm eine HSV-Jahreskarte überreicht, so dass er jedes Spiel seiner Mannschaft live erleben darf.

 

"Pia"

Pia ist ein 12jähriges Mädchen mit einer schweren Immunerkrankung. Kürzlich hat sie eine neue Niere im UKE erhalten, mit der sie bislang gut zurecht kommt.

Sie besucht eine Gesamtschule, hat aber bedingt durch die vielen Krankenhausaufenthalte, schulische Defizite.

Pia wünschte sich einen Computer, um in den vielen Stunden unterm Sauerstoffzelt den verpassten Unterrichtsstoff nachzuholen.

STERN-TALER wollte Pia ein Laptop ermöglichen, da dieser handlicher ist. Pia wollte aber lieber einen nicht so störanfälligen Tischcomputer. Die Mutter von Pia erklärte sich  bereit, diesen PC beim jeweiligen Krankenhausaufenthalt zu installieren.

STERN-TALER hat Pia einen PC zu Hause überreicht und sie bei den ersten Schritten am Computer unterstützt. Wir hoffen, dass Pia viel Spaß und gute Lernerfolge mit ihrem Computer hat.


 


"Melina", "Kevin" und "Nico"

Kevins Mutter meldete sich bei STERN-TALER mit einem besonderen Anliegen. Ihr Sohn besucht die Koala-Gruppe in einem Integrationskindergarten in Bergedorf. Für diese Gruppe war eine Reise zu einem Ponyhof nach Itzehoe geplant. Es gab mehrere Eltern, die sich den Beitrag für die Gruppenfahrt nicht leisten konnten. Kevins Mutter befürchtete, dass die Fahrt nicht zu Stande kommen würde. Mit großem Engagement kontaktierte sie verschiedene Hilfsorganisationen und landete auch bei STERN-TALER.

Wir besuchten die Koala-Gruppe, die uns warmherzig empfing, und schenkten den fehlenden Differenzbetrag für den Ponyhofaufenthalt. Zum Dank erhielten wir ein detailliertes Tagebuch mit Fotos!



"Märchenerzähler im Krankenhaus Wilhelmstift"
Wie im Märchen – so fühlten wir uns, als wir den Märchenerzähler, Jan-Uwe Wolff, bei seiner Reise durch das Wilhelmstift begleiteten. Dies war in der Vorweihnachtszeit 2000 ein sehr anrührendes, ruhiges und intensives Erlebnis.

Der Märchenerzähler reiste einen Nachmittag lang mit seiner Harfe von Station zu Station, um den kleinen Patienten seine wundervollen Märchen zu erzählen. Sogar zwei sechzehnjährige Teenager konnte er verzaubern, als er beide an ihren Krankenbetten aufsuchte und ein Märchen aus ihrem Heimatland, der Türkei, erzählte.

Aber nicht nur die Kinder, auch einige Eltern konnte Herr Wulff in seinen Bann ziehen und in der besinnlichen Zeit vor dem Fest einige stille, warme und herzliche Momente schenken. Vielen Dank!

 

"Jessica"

Jessica – 4 Jahre alt- ist ein kleines, zierliches und in ihrer Entwicklung retardiertes Mädchen. Sie wirkt sehr lebhaft und lieb. Ihre Mutter, polnischer Herkunft, ist der deutschen Sprache nicht ganz mächtig, und somit ist Jessicas Sprachentwicklung im Deutschen verzögert. Sie wird von der Kinderärztin Frau Bischoff betreut, mit der wir gern zusammen arbeiten.

Jessica zeigte immer wieder auf ein Bild mit einem Roller. Ihr Wunsch war eindeutig. Wir besuchten Jessica zu Hause und überreichten ihr einen bunten Roller. Die Freude war riesig groß.

 

 

"Nicole"

Nicole, 15 Jahre, hat den Ruf eines durchaus belastbaren und temperamentvollen Mädchens. Als wir sie im Krankenhaus auf der Intensivstation besucht haben, war sie allerdings sehr dünn und ziemlich schwach. Nicole wartet auf eine neue Leber und auf eine neue Niere. Ihrer alleinerziehenden Mutter fällt es sehr schwer, das Leid der Tochter zu sehen.

Nicoles Herzenswunsch ist natürlich, möglichst schnell eine Leber und eine Niere zu bekommen. Ihr zweiter Herzenswunsch sind Inlineskates mit Schutzkleidung. Dafür ist STERN-TALER der richtige Verein, und Nicole war sehr glücklich über die Erfüllung ihres Wunsches.

 

"Siart"

Siart, 14 Jahre, brauchte eine neue Leber. Seine hatte sich so stark vergrößert, daß sie der Lunge die Luft abdrückte. Deswegen mußte er permanent an ein Sauerstoffgerät angeschlossen werden. Ende August 2001 wurde nach vielen Monaten eine passende Spenderleber gefunden. Siart ist mittlerweile im UKE transplantiert und er kommt ohne Atemgerät aus. Weil er so schlapp ist, muß er noch häufig im Rollstuhl sitzen, durfte aber bald schon wieder nach Hause. Die Erzieherin, Frau Börü, erzählte uns, daß Siart ein sehr stiller, zurückgezogener Junge sei, der völlig in der Zeit VOR seiner Erkrankung lebte. Er wollte kein Spielzeug, er wollte keinerlei Veränderungen, er wollte am liebsten alles wieder so haben, wie es war, als er noch gesund war.

Erst als er von Stern-Taler hörte, wurde er wieder ein bißchen „wach“ und hatte auch gleich einen großen Wunsch: einen Besuch im Phantasialand mit seiner Familie. Da dieser Wunsch auf absehbare Zeit aus gesundheitlichen Gründen nicht zu erfüllen war, haben wir ihm zwischendurch, als kleine Aufmunterung, ein Harry Potter – T-Shirt, - Cap und – Fensterbild geschenkt, da wir erfuhren, dass Siart ein glühender Harry Potter – Fan sei.

Zu seinem Geburtstag haben wir ihm Prospekte von Freizeitparks geschickt, und nun hoffen wir, seinen Traum im Frühjahr 2002 erfüllen zu können.



"Gilbert"

12 Jahre alt ist Gilbert, und er lebt allein mit seinem Vater, da seine Mutter starb. Der blasse, schüchterne, sommersprossige Junge hat seit vielen Jahren eine Ernährungsstörung und eine schwere Darmerkrankung (Morbus Crohn). Immer wieder musste er, auch zu längeren Aufenthalten, ins Krankenhaus.

Gilbert wünschte sich einen Cityroller und gab uns einen bunten Wunschzettel. Als STERN-TALER ihm den Cityroller übergab, freute er sich sehr. Nach Auskunft der Erzieherin lebte er sichtlich dabei auf.


 
"Lukas"

Mit Lukas sind wir das erste Mal in der STERN-TALER-Geschichte eine Patenschaft eingegangen. Für uns heißt das eine Begleitung über mindestens 2 Jahre, in denen wir uns für die Wünsche und Belange dieses Jungen einsetzen wollen.

Lukas hat seit seiner Geburt eine Zerebralparese. Er kann nicht allein sitzen, seine Beine und Arme sind spastisch gelähmt. Meist liegt er auf einer Decke und spielt. Die Kontaktfreudigkeit des Achtjährigen ist sehr erfrischend. Er ist unglaublich wissbegierig.

Lukas hat einen riesen großen Herzenswunsch. Er möchte gern irgendwann einmal laufen können. Er glaubt ganz fest daran und ist voller Hoffnung. Mit seiner Mutter (alleinerziehend) war Lukas schon in der Ukraine bei einem Therapeuten, der durch Lösen von Blockaden und Verkrampfungen half, das Sprachzentrum anzuregen. Lukas macht ständig Fortschritte. Das macht den beiden Mut und bringt Motivation. Zur Zeit ist Lukas wochenweise im Naturheilzentrum Bottrop und bekommt dort eine spezielle Ganzkörperregulations-Behandlung für spastische Kinder. Hier unterstützt STERN-TALER jede Behandlung 2 Jahre lang. Lukas konnte nach der letzten Behandlungsserie seine rechte Hand selbstständig weit öffnen. Das war ein wunderbarer Erfolg, und Lukas war sehr stolz auf sich.

Wir freuen uns über die Patenschaft mit dem lebensfrohen Lukas.


 
"Farschid"

An einer schweren Kolitis (Darmerkrankung) leidet der 12 Jahre alte Farschid. Wochenlang lag er in einer Art künstlichem Medikamenten-Koma.
Sein Wunsch war ein silberfarbener Cityroller.
Farschid geht es wieder gut, und er fährt vergnügt mit seinem neuen Cityroller durch seinen Heimatort.



"Vera"

Vera ist 12 Jahre alt und leidet seit vielen Jahren an einer Autoimmunerkrankung. Mehrere Organe sind bereits in Mitleidenschaft gezogen. Die Symptomatik äußert sich in Fieberschüben, Rheumaschüben, Kraftlosigkeit und Haarausfall durch die Chemotherapie. Im Alltag in der Schule fehlt es ihr an Ausdauer. Sie legt sich, wenn die Kräfte wieder schwinden, im Klassenzimmer auf die Matratze und nimmt so trotzdem am Unterricht teil.

Vera wünschte sich einen Urlaub in der Sonne, der allerdings schon gebucht war, als wir mit Vera in Kontakt traten. Wir unterhielten uns mit Vera und entlockten ihr einen anderen großen Herzenswunsch. Schon lange träumte sie von einem großen Trampolin im eigenen Garten. Wir waren sehr angetan von den Möglichkeiten, die ein Trampolin für Vera versprach. Sie könnte ihre Ausdauer trainieren, hätte Spaß an der Bewegung und könnte mit Freunden zusammen springen. Schon als wir das große (3m), runde Trampolin alle gemeinsam aufbauten, war Veras Aufregung und Vorfreude aufs Springen berührend. Dann sprang sie und wollte nicht mehr aufhören. Später erfuhren wir, daß Vera sich während ihrer Fieberschübe einfach aufs Trampolin legt und in den Himmel schaut.




Was haben wir mit STERN-TALER noch erlebt?


Anlässlich des 75jährigen Bestehens im Jahre 2000 feierte das kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift einen Tag der Öffentlichkeit.
Wir wurden, zusammen mit anderen Organisationen wie z.B. dem Kinderschutzbund, eingeladen, uns bei diesem Fest mit einem Stand zu präsentieren. Es war ein wunderbarer Tag mit vielen Kinderspielen und guten Kontakten für die STERN-TALER-Zukunft.



Eine weitere Gelegenheit unseren Verein publik zu machen, gab uns die Firma Ekektro Löw aus Ahrensburg. An einem verkaufsoffenen Sonntag, der mit einem Fest auf dem Rathausmarkt zelebriert wurde, konnten wir die Ahrensburger mit einem Stand erneut auf uns aufmerksam machen und weitere Kontakte knüpfen. STERN-TALER bekam den Erlös des Glücksradspiels von Elektro Löw.

Was plant STERN-TALER für die Zukunft?

  • Wir wünschen uns, noch vielen anderen Kindern auf diese Art helfen zu können.
  • Eine Kontaktaufnahme zum Kinderärztekreis Stormarn.
  • Den Kontakt zu „Sternenbrücke“, ein Kinder-Sterbe-Hospiz, zu intensivieren.
  • Alle bisherigen Kontakte aufrecht zu erhalten.

 

Schlußwort


Liebe Mitglieder, liebe Interessenten!

Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Interesse an STERN-TALER und für Ihre Unterstützung. Hoffentlich haben wir Ihnen mit diesem Bericht einen guten Überblick in die Vereinsaktivitäten 2000 / 2001 vermitteln können.

Freuen werden wir uns,
- wenn Sie von STERN-TALER in Ihrem Freundes- und Bekanntenkreis erzählen,
- über jede Spende
- und über jedes weitere STERN-TALER-KIND, das vielleicht durch Sie, als Kontaktperson, zu uns findet.

Susanne, Charlotte, Heidi, Kathrin, Silke

 

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