Jahresbricht 2009
Vorwort
Liebe Leserin, lieber Leser!
Das Jahr 2009 ist wie im Flug vergangen und es war ein sehr gutes Jahr für STERN-TALER!
Da im Jahr 2008 vier unserer aktiven Mitglieder aus beruflichen Gründen weniger Zeit für den Verein übrig hatten, oder sogar ganz aufhören mussten, hatten wir uns für dieses Jahr vorgenommen, neue aktive Mitglieder zu gewinnen. Im Frühjahr haben wir dazu eine Anzeige in unserem lokalen Anzeigeblättchen geschaltet und die Resonanz war weit größer, als wir uns je erhofft hatten. Von den vielen Interessierten haben wir uns für fünf Damen entschieden, die das existierende Team seit dem Sommer bereichern:
« Regina Kudsk - Deutsch Lehrerin für Ausländer bei Berlitz
« Mechthild Müller - Lehrerin und anerkannte Heilerin DGH
« Jette Pannwitz - Sozialpädagogin
« Britta Scheel - Arzthelferin und Tagesmutter
« Dr. Alessandra Wolf - Vermögensberaterin, z.Z. Familienmanagerin.
Alle fünf haben sich inzwischen toll eingearbeitet und teilweise schon ganz eigenständig Kinder betreut. Sie sind ein wahres Geschenk für STERN-TALER!
Die Geschäftsstelle im Sauerland konnte leider nicht so starten, wie Herr Plümper sich das vorgestellt hatte, da er sich auf Grund der Finanzkrise intensiver um sein eigenes Geschäft kümmern musste.
In unserem Bericht haben wir wie jedes Jahr alles zusammengestellt, was wir in 2009 mit den STERN-TALER-Kindern, unseren Partnern, den Spendern und Mitgliedern erlebt haben.
Wir sind sehr glücklich mit dieser Arbeit und danken Ihnen für Ihre Unterstützung!
Ihr STERN-TALER-Team
Wir und unsere Partner
Unser stärkster Partner im Jahr 2009 war das
Kath. Kinderkrankenhaus Wilhelmstift in Rahlstedt:
Die Seelsorgeschwester informiert uns über die Herzenswünsche der Kinder und die hier angesiedelte Stiftung für familienorientierte Nachsorge SeeYou.
Von diesen Häusern haben wir im letzten Jahr nichts gehört, dort müssen wir unseren Kontakt wieder intensivieren:
Universitätsklinik Eppendorf, hier insbesonders die Station Kinder 5 und die Kinderdialyse.
Paul-Burwick-Schule, eine Einrichtung der Vorwerker Diakonie.
Werner-Otto-Institut:
Seit drei Jahren nun ermöglichen wir es, dass Clownin Lilli regelmäßig die Kinder in diesem Haus mit ihrem Charme verzaubert. Ihr Besuch wird schon einige Tage im Voraus angekündigt und die Kinder genießen die Vorfreude. Sie zaubert mit Tüchern, Bällen und vielen lustigen Ideen und bezieht jedes Kind individuell mit ein. Alle machen begeistert mit und hinterher wird noch lange von diesem Nachmittag erzählt.
Unsere STERN-TALER-Kinder 2009
"Christian"
Christian ist 12 Jahre alt. Im November 2007 wurde bei ihm Diabetes Typ I festgestellt. Seitdem muss er regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen und zur Einstellung in die Diabetesambulanz des Kinderkrankenhauses Wilhelmstift.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat Christian sich jetzt daran gewöhnt, dass Blutzucker messen, sich selbst zu spritzen und das Berechnen der " KE´s" (Kohlehydrateinheiten) sämtlicher Lebensmittel fest zu seinem Alltag gehören. Der Junge meistert dies ganz tapfer. So ist es ihm auch möglich, seiner großen Leidenschaft, dem Fußballspielen nachzugehen.
Lange schon hatte Christian den großen Wunsch, einmal mit einem "Starspieler" des HSV an der Hand in das Fußballstadion einzulaufen. Durch wirklich netten Kontakt zum HSV ist es gelungen, Christian diesen Wunsch zu erfüllen! Beim ersten Heimspiel des HSV in der Saison 09/10 durfte Christian mit " Mladen Petric" an der Hand und in kompletter HSV-Spielerkleidung 20 ins Stadion laufen!
Nach diesem unvergesslichen Moment, durfte Christian glücklich und sichtlich beeindruckt von dem gerade Erlebten, mit seinen Eltern auf einem Tribünenplatz, das wirklich tolle Spiel zu Ende sehen. (Natürlich hat der HSV gewonnen!) Und als Stern-Taler ihm zum Abschluss noch ein Trikot mit dem Namen seines Lieblingsspielers überreichte, war der tolle Tag perfekt.
Für Christian wird dies ein unvergessliches Erlebnis bleiben!
"André"
André ist 17 Jahre alt und leidet an Muskeldystrophie Typ Duchenne. Kennzeichen dieser unheilbaren Krankheit ist eine fortschreitende, meist symmetrisch ausgebildete Muskelschwäche beim männlichen Geschlecht. Bis zum vorletzten Jahr hat er ein Gymnasium besucht. Dann war seine Krankheit so weit fortgeschritten, dass es ihm nicht mehr möglich war eine normale Schule zu besuchen. Dennoch hatte André den Wunsch noch viel zu lernen.
Da er sich für Sprachen interessiert, fing er letztes Jahr an über einen Fernlehrgang einen Zertifikatskurs in Englisch zu absolvieren und Französisch als neue Sprache dazu zu lernen. Um diese Lehrgänge bewältigen zu können, benötigt André fachgerechte Hilfe und Unterstützung von Lehrkräften, die zu ihm nach Hause kommen.
Sein Ziel ist es in das Mathilde Escher Heim in Zürich aufgenommen zu werden, wo an Muskeldystrophie Typ Duchenne erkrankte Menschen entweder ihr Abitur oder eine Ausbildung machen können. Diese Einrichtung gründet sich auf eine Stiftung und würde André gute Zukunftsaussichten und mehr Lebensqualität geben. Die erworbenen Sprachen würden seine Chancen im Mathilde Escher Heim aufgenommen zu werden steigern.
Da seine Eltern den Unterricht nicht finanzieren können, wollen wir ihm das ermöglichen. Nach einem Jahr Unterricht bekamen wir folgende Zeilen von André:
„...Herzlichen Dank für die Unterstützung, die Stern-Taler e.V.
mir nun ein Jahr lang gewährt hat. Dadurch wurde mir der Luxus
ermöglicht privaten Fremdsprachenunterricht zu nehmen und mir
auf diese Weise ein bisschen internationale Außenwelt in mein
Zimmer zu holen.
Ich habe meine Englischkenntnisse erweitert, indem ich gemeinsam
mit meiner Englischlehrerin einige der Materialien für das
"Cambridge Certificate" durchgearbeitet habe. In den Ferien haben
wir zusammen Englischsprachige Filme angesehen und besprochen.
Außerdem habe ich mit Hilfe meiner Französischlehrerin
Grundkenntnisse in einer für mich neuen Fremdsprache erworben.
Den Unterricht abwechslungsreich und eine gelungene Abwechslung
im Alltag, denn wir hatten trotz der intensiven Arbeit immer viel Spaß.
Nochmals vielen Dank für ihre Hilfe.
Mit freundlichen Grüßen
Andre´"
STERN-TALER möchte André so lange unterstützen, bis er seinen ersehnten Platz im Mathilde Escher Heim bekommt.
„Der starke Leon“
Leon, 9 Jahre alt, erkrankte letztes Jahr an einer schweren und seltenen Lungenerkrankung, die seine Lunge so stark schädigte, dass er nur durch eine Lungentransplantation wieder gesund werden konnte. Diese wurde um die Weihnachtszeit erfolgreich durchgeführt und inzwischen kann Leon wieder ein relativ normales Leben führen.
Über Schwester Barbara, aus dem Wilhelmstift hatten wir erfahren, dass er sich einen Besuch nach Legoland wünschte. Diesen Herzenswunsch konnten wir Leon leider nicht erfüllen, da nach der Transplantation sein Immunsystem dermaßen geschwächt ist, dass Menschenansammlungen zu schwerwiegenden Komplikationen führen könnten. Nach mehreren vorausgegangenen Telefonaten erzählte uns sein Vater, dass Leon viel Spaß mit der Wii hat, die in Verbindung mit der Sportedition in seiner Physiotherapie eingesetzt wurde, um seine Koordination zu schulen. Statt des gewünschten Legolands Besuches entschlossen wir uns nun, in Absprache mit dem Vater eine Wii zu schenken, so dass Leon nachmittags zuhause Tennis oder Fußball mit seinem Bruder spielen kann, ohne dass eine Ansteckung mit für ihn gefährlichen Keimen befürchtet werden muss.
Der Besuch von STERN-TALER war eine riesengroße Überraschung für Leon. Der 9-jährige fröhliche und aufgeweckte Junge hatte nicht mit unserem Besuch gerechnet und schon gar nicht mit einem Geschenk. Er war furchtbar aufgeregt, als er das riesengroße Paket öffnen durfte und eine Wii zum Vorschein kam.
Nachdem das Geschenk geöffnet und bestaunt wurde, haben Leon und sein Bruder ein Fotoalbum aus der Krankenhauszeit gezeigt, das zu Recht den Titel "Starker Leon" trägt. Die Bilder zeigten nicht nur einen tapferen Leon vor und nach der Transplantation, sondern auch einen Jungen der trotz der Schwere der Erkrankung das Lächeln nie vergessen hat.
Der Besuch bei Leon und seiner netten Familie hat uns sehr viel Freude bereitet!
"Starker Leon", STERN-TALER wünscht Dir und Deiner Familie alles Gute für die Zukunft!
"Sunny“
Das Kinderkrankenhaus Wilhelmstift vermittelte uns Sunny, einen dreijährigen Jungen mit Down Syndrom (Trisomie 21). Sunny wurde zudem mit einem Herzfehler und ohne Darmausgang geboren. Er hat viele Krankenhausaufenthalte mit Operationen hinter sich:Ein künstlicher Darmausgang musste gelegt werden und die vielen Medikamente schwächten seinen kleinen Körper. Sunny wird intensiv krankengymnastisch und ergotherapeutisch behandelt, um den durch die Behinderung bedingten Entwicklungsrückstand auf zu holen. Sunny ist deutlich kleiner als Kinder seines Alters im Durchschnitt. Er spricht wenig, noch undeutlich und läuft noch recht unsicher an der Hand. Dennoch ist Sunny ein kleiner „Sonnenschein“ mit viel Lebensfreude:
Er lacht gerne und viel und begegnete uns bei unseren Besuchen sehr offen und kontaktfreudig. Seine lebenstüchtige und praktisch veranlagte Mutter wohnt seit kurzem mit ihm und seinen beiden großen Geschwistern in einer kleinen Wohnung im Parterre mit einem schönen kleinen Garten. Hier ist Sunny`s Außenspielplatz mit eigener Rutsche und Schaukel. Eigentlich fehlte nur noch ein schönes Spielhaus zu Sunny`s Glück – denn im Sommer Draußen zu spielen ist für ihn das Allergrößte! Bereits im Wilhelmstift war das Spielhaus dort für Sunny sein Lieblingsaufenthaltsort.
Nach einigen Recherchen fanden wir für Sunny eine geeignete „Villa Kunterbunt“, die wir gemeinsam mit seiner Mutter direkt in den letzten warmen Herbsttagen im Garten auf bauten.
Sunny war ganz aufgeregt und konnte es kaum erwarten, sein erstes Eigenheim zu beziehen.
Sobald sein Häuschen aufgebaut war, krabbelte er hinein und wieder heraus. Den größten Spaß hatte er beim Tür und Fenster öffnen, und wenn er sich in seinem Haus verstecken konnte.
Wir wünschen Sunny viel Freude beim Spielen in seinem Häuschen in den nächsten Sommermonaten.

„Miranda“
Mit einem Bobby Car haben schon viele Millionen Kinder gespielt. Schon die ganz kleinen sitzen stolz hinter dem Lenkrad und flitzen durch die Gegend. Aber nicht nur die ganz Kleinen haben Spaß daran, auch größere Kinder setzen sich auf das kleine Gefährt und rasen Abfahrten runter. So ging es auch Miranda, einem neun jährigen, lustigem Mädchen, das gerne tobt. Leider verlor sie bei einer Abfahrt die Kontrolle über das kleine Fahrzeug und verletzte sich so schlimm, dass sie operiert werden musste und einige Zeit im Krankenhaus verbrachte. Die Verletzungen, die sie sich zugezogen hat, sind für ein kleines Mädchen wirklich schlimm und der Schock saß tief. Um Miranda etwas aufzumuntern, sagte Schwester Barbara, die Seelsorgerin aus dem Wilhelmstift, zu ihr, sie dürfe sich etwas wünschen. Miranda lebt in einer großen Familie und sie unternimmt gerne etwas mit ihren vier Geschwistern, außerdem liebt sie Tiere. Deswegen lautete ihr Herzenswunsch mit der ganzen Familie in den Serengeti Park zu fahren. Am letzten Wochenende der Hamburger Herbstferien war nun der große Tag, an dem Miranda mit allen in den Serengeti-Park fahren konnte. Bei 5 Kindern mit verschiedenen Hobbies war es ganz schön schwierig einen Termin zu finden, an dem alle mitkommen konnten und die Mutter auch nicht arbeiten musste. Leider goss es an dem Tag in Strömen, da der Park aber dann auch schloss, wollten sie den Ausflug nicht ins kommende Jahr verschieben.Mirandas Mutter berichtete uns, dass die Laune dennoch gut war (was auf den Bildern, die wir bekommen haben auch gut zu erkennen ist) und der Serengeti Park die Reise auf jeden Fall wert! Sie fanden es ein tolles Erlebnis die "wilden" Tiere so nah zu erleben. Einige wurden vom Busfahrer gefüttert und streckten ihren Kopf in den Bus hinein. Die Mini-Känguruhs haben Miranda besonders gefallen, musste sie doch aufgrund ihres Unfalls auch einige Monate einen Beutel tragen... Die Mutter sagte uns noch, dass sie alle den Tag sehr genossen hätten und es viel Spaß gemacht hätte, wieder unbeschwert mit Miranda herumtollen zu können.


"Jakob"
Jakob kam im November 2002 als gesundes Kind zur Welt. Mit 8 Wochen fand ihn sein Vater bewusstlos im Bettchen und seitdem reiht sich ein Multiorganversagen an das andere. Jakob leidet nicht nur an Epilepsie und spastischer Tetraparese (krampfartiger, dauernder Muskelanspannung), er ist zudem noch blind und hat diverse andere Beschwerden. Trotzdem hat Jakob immer um sein Leben gekämpft und ist unterstützt von seiner Mutter und seinen beiden Schwestern Pauline und Sophie, die ihn auch bei Hänseleien im fränkischen Heimatdorf verteidigen, ein fröhliches, lebensbejahendes Kind. Jakob kann lachen und schreien und somit seine Gefühle äußern.
Eine Freundin der Familie stellte uns via e-Mail Jakob vor und berichtete von seinem Wunsch nach einem Rollfiets. Ein Rollfiets ist eine Art Fahrrad mit Rollstuhl, mit dem behinderte Menschen von einem Familienmitglied „Rad gefahren“ werden können. Jakob kann seine Wünsche nicht wirklich äußern, aber als seine Familie einmal im Hospiz Löwenherz zur Erholung mit ihm war, und er auf so einem Rollfiets fahren durfte, hat er „laut gegrinst“ und war hinterher zufriedener, ausgeglichener und am Abend ruhiger, sodass dies nun wirklich DER Herzenswunsch von Jakob ist.
So ein Rollfiets ist natürlich sehr teuer, doch wir haben recherchiert und schließlich einen neuwertigen, gebrauchten Rollfiets gefunden, worauf Jakob prima fahren kann. Dieser ist nun bei ihm angekommen und die Familie macht fleißig gemeinsam Radausflüge, die Jakob sichtlich genießt. Auch die Schwestern Sophie und Pauline freuen sich nun ihre Freizeitbeschäftigung mit dem kleinen Bruder teilen zu können.
Dank der großen Unterstützung von Barclaycard war es uns möglich diesen Herzenswunsch zu realisieren.

"Ali"
Ali ist ein 12 jähriger Junge, dem eigentlich nichts fehlt. Schwester Barbara, die Seelsorgerin vom Kinderkrankenhaus Wilhelmstift, fragte uns, ob wir ihm dennoch seinen Herzenswunsch erfüllen könnten, denn er hat im Februar seine kleine Schwester verloren. Nisa wurde nur 21 Monate alt und starb plötzlich an einer sehr seltenen Krankheit. Die Familie wusste, dass Nisa sehr krank war. Es ging ihr aber eigentlich ganz gut und sie hofften, dass es vielleicht doch noch eine Heilung geben würde. Als Nisa dann innerhalb von 48 Stunden nach einem Anfall doch starb, war der Schock sehr groß. Die Eltern und Ali haben es bis heute nicht wirklich überwunden.
Ali spielt leidenschaftlich Fußball und sein großes Idol ist Steven Gerrard vom FC Liverpool. Auf dem Wunschbogen stand, dass er sich ein Trikot von diesem Spieler wünschte, doch nachdem wir mit seiner Mutter Kontakt aufnahmen, stellte sich heraus, dass sein großer Wunsch eigentlich ist, Gerrard mal persönliches kennenzulernen. Britta hat nichts unversucht gelassen, um ihm dieses Treffen zu ermöglichen. Sie hat den Kontakt zum Verein hergestellt, doch diese entschuldigten sich mit der Antwort, dass sie zu viele Anfragen hätten und ein Treffen zurzeit nicht ermöglichen könnten. Immerhin schickten sie uns ein signiertes Bild von Steven Gerrard. Britta besorgte dann noch ein original Trikot vom FC Liverpool und damit besuchten wir Ali.
Auch wenn wir seinen allergrößten Wunsch nicht erfüllen konnten, freute er sich sehr und wir verbrachten einen wirklich schönen Nachmittag mit ihm und seiner Mutter.

Berichte zum Thema Talentförderung
Malkurs im Schulzentrum Am Heimgarten, Ahrensburg
Seit September 2005 fördert STERN-TALER einen Malkurs im Schulzentrum am Heimgarten im Rahmen der Ganztagsschule. Sechs Kinder im Alter zwischen 12 und 15 Jahren zeichnen unter Anleitung von Frau Schöttler-Labenz vor allem Comics. Dies ist die besondere Stärke dieser Kinder. Aber Frau Schöttler-Labenz bringt immer wieder neue Anregungen, die die Kinder gerne annehmen.
Hier ein paar Beispiele ihrer Arbeiten:

Piraten Shauraum: Arbeiten mit verschiedenen
Materialien
Unsere Musikkinder
2009 wurden folgende Kinder von uns musikalisch gefördert:
Paulina - Geige
Leon - Saxophon
Dounia - Klavier
Annika - Flöte
Viktor - Gesang
Was noch so wunderbares geschehen ist
Kurz vor Weihnachten riefen zwei Restaurants bei uns an, weil sie Kindern in Not einen schönen Nachmittag schenken wollten. Wir stellten den Kontakt zu zwei Einrichtungen her und hier sind die Berichte hierzu:
Restaurant Im Sprinkenhof verwandelt sich in Weihnachtsbäckerei für Kinder aus dem Kindertreff Oldenfelde
Hamburg ist von Kinderarmut besonders betroffen. Oldenfelde gilt als sozialer Brennpunkt. Im „Kindertreff Oldenfelde" kümmert sich Frau Trampert täglich um ca. 20 Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren, die spielen, toben und lachen wollen, und die Hunger haben. Ihre Eltern sind zum Teil arbeitslos und das Geld reicht nicht für eine tägliche warme Mahlzeit. Besonders schlimm ist es am Ende des Monats. Sie bietet den Kindern einen Mittagstisch, Hausaufgabenhilfe sowie nachmittägliche Betreuung an.
Über den Verein STERN-TALER, Hilfe für Kinder in Not, erfuhr der Inhaber von dem Restaurant Im Sprinkenhof, ein urhanseatisches traditionelles Lokal im historischen Sprinkenhof, von diesen Kindern und lud sie zu einem vergnüglichen Nachmittag mit leckerem Essen und anschließendem Kekse backen ein.
Die Kinder bekamen unter anderem leckere Pommes, gesponsert von „die Neuenkirchener Heidekartoffel". Nach dem Essen durften sie dann fleißig Teig ausrollen und Kekse ausstechen. Mit so eifrigen kleinen Bäckern, hatte man Im Sprinkenhof nicht gerechnet. Alle vorhandenen Bleche waren schnell belegt und der große Ofen kam mit dem Backen gar nicht nach. Als die Kekse fertig waren, gab es lauter glückliche Mehlgesichter. Zum Schluss gab es für die Heimfahrt noch eine ordentliche Portion Vitamine in Form von Obst, die von dem Obst Importeur „Port International" gesponsert wurde.
Es war ein toller Nachmittag für die Kinder, die glücklich mit vollen Händen und Bäuchen nach Hause gingen.

Restaurant Grill of Arabia an der Sternschanze schenkt Kindern vom Kinder- und Familienzentrum Lurup eine orientalisch angehauchte Weihnachtsfeier
Hussein Munawar, Inhaber des Restaurants „Grill of Arabia" ( http://www.grill-of-arabia.de/ ), hatte die Idee, zur Vorweihnachtszeit, Kindern und ihren Familien, die mit Arbeitslosigkeit und anderen schwierigen Umständen im Leben zu kämpfen haben, einen schönen Nachmittag zu schenken. Über den Verein „STERN-TALER, Hilfe für Kinder in Not" entstand der Kontakt zu dem Kinder- und Familienzentrum in Lurup. Das Zentrum ist Anlaufstelle für Eltern und Kinder in ganz Lurup und gehört. Hier knüpfen sie Kontakte und finden Beratung und Beistand in Krisensituationen. Die MitarbeiterInnen beraten in Alltagsfragen, im Umgang mit Ämtern und Behörden, in Partnerschaftskonflikten und zu Erziehungsfragen. Sie bieten Hilfe in besonders belasteten Lebenslagen und fördern die Kommunikation und Vernetzung innerhalb der Nachbarschaft. "Hilfe zur Selbsthilfe" bestimmt den Charakter der Angebote.
70 Personen wurden von Herrn Munawar bewirtet. Es gab zuerst ein köstliches Essen, das aus syrischen Spezialitäten bestand und zur Verdauung kam dann Bauchtänzerin Yasmina (http://www.oriental-yasmina.de/), die ordentlich Stimmung verbreitete und viele nach ihrer Aufführung zum Tanzen animierte. Als krönenden Abschluss kam noch der Weihnachtsmann, der einen Sack voller Geschenke für die Kinder hatte.
Die Familien hatten einen wunderschönen Nachmittag, den sie so schnell bestimmt nicht vergessen werden.

Unsere Pläne für 2010
2009 haben wir unser Hauptmerkmal darauf gerichtet das aktive Team zu vergrößern, um so die Wünsche der Kinder zeitnäher bearbeiten zu können und den Verein weiter voran zu treiben.
Auf Grund des guten Finanzpolsters, das wir Dank der großartigen Unterstützung im Jahr 2008 durch die BarclayCard haben, brauchten wir uns um die finanzielle Seite nicht kümmern. Doch die Finanzkrise hat sich auch bei uns bemerkbar gemacht, denn wir konnten in 2009 kaum Spendeneingänge verbuchen. Deswegen müssen wir uns 2010 wieder stärker um die finanzielle Seite kümmern.
Aktuell sind wir dabei eine Auktion zu planen, von der wir uns einige Einnahmen und als Nebeneffekt wieder mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit versprechen.
Schlusswort
Liebe Mitglieder, liebe Spender, liebe Interessenten!
Vielen Dank für Ihr Interesse an STERN-TALER und für Ihre Unterstützung.
Wir freuen uns auf ein neues STERN-TALER-Jahr.
Teilen Sie unsere Freude und
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oder
« vermitteln uns STERN-TALER-KINDER.
Danke!
Ihr
STERN-TALER Team
Susanne, Charlotte, Kathrin, Alessandra, Britta, Mechthild, Jette, Regina und Elisabet in Ahrensburg
Jeanette Nauruhn in Aachen und
Georg Plümper in Menden